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Time flies

Donnerstag, 26. März 2015

Times Square NYC
Seit 200 Tagen in den USA. Mehr als 6 Monate sind nun vergangen, seit ich voller Gepäck und voller Erwartungen in das Flugzeug stieg. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Gedanken und Gefühle in meiner ersten Nacht in Amerika. Es war eine Mischung aus Ungewissheit und Vorfreude. Mittlerweile habe ich mich so eingelebt, dass es mir manchmal schwer fällt mich an den Alltag in Deutschland zurück zu erinnern. Man entwickelt völlig neue Routinen und fast nichts ist noch so, wie man es von Zuhause kannte. Ehe man sich versieht vergeht ein Monat nach dem anderem. Es ist als würde die Zeit einfach an einem vorbei fliegen. Ich finde es sehr wichtig, dass man ab und zu innehält und über alles nachdenkt was bereits passiert ist und was man sich von der Zukunft erwünscht. Es gibt eine Menge Dinge, die ich nun viel mehr zu schätzen gelernt habe. Einige Freundschaften sind zerbrochen und andere wurden vertieft. Ich bin seit meiner Abreise aus Deutschland um unzählig viele Erfahrungen reicher und weiß, dass diese auch einen großen Effekt auf mein Leben nach meiner Rückkehr nach Deutschland haben werden. 
Maroon 5 live @ Madison Square Garden NYC

Weihnachtszeit in NYC

Dienstag, 23. Dezember 2014

Es ist wie man es aus den Filmen kennt. Ich habe bis jetzt noch keinen Ort gesehen, der weihnachtlicher ist, als New York City . Es ist laut. Es ist voll. Es ist hell und wunderschön.
Meine letzten Wochenenden habe ich in der City verbracht. Die Straßen wirken immer vertrauter und ich bin vollgetankt mit Weihnachtsstimmung. Es braucht nicht viele Worte. Ich wünsche euch ein paar wunderschöne freie Tage. MERRY CHRISTMAS.

I'm in Miami beach

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Es heißt ja man soll sich warme Gedanken machen, wenn es draußen so kalt und grau ist, dass man am liebsten im Bett bleiben würde. Ob es was bringt? Darüber lässt sich streiten. Meine Gedanken sind jedenfalls heiß, wenn ich mich an den Trip nach Florida zurück erinnere. Dabei fällt mir auf, dass ich noch gar nichts darüber berichtet habe und das möchte ich an dieser Stelle nachholen.
Miami beach ist eine sehr schrille und partyfreudige Stadt. Es ist wie das "Lloret de Mar" Amerikas. Man sieht Jungs, die vor einer Woche ihr erstes Bier getrunken haben und daher denken, sie können jetzt bei den Großen mitmischen und Mädels, die die Aufmerksamkeit genießen, da sie zum ersten mal in ihrem Leben auf High Heels laufen. Man könnte also sagen... Es ist fast wie Zuhause. Glücklicherweise ist der Rest jedoch sehr viel spannender. 
Miami beach ist laut. Die Straßen sind gefüllt von Menschen und Autos, wie man es eben von einer Großstadt gewohnt ist. Es gibt jedoch auch einige wunderschöne und ruhige Flecken. Ein Besuch ist meiner Meinung nach genau die richtige Mischung zwischen Party und Entspannung am Strand. Natürlich findet man diese Mischung an fast jedem Urlaubsort am Meer. Ich blicke jedoch fast schon nostalgisch zurück und hoffe, dass man sich spätestens zur Spring break im März wieder sieht.

What about Breakfast at Tiffany's?

Freitag, 12. Dezember 2014

Breakfast at Tiffany's ist der Filmklassiker schlechthin. Schon seit langer Zeit hat der Film eine besondere Bedeutung für mich. Die Schauspieler, die Outfits, die Musik und die gesamte Atmosphäre sind verzaubernd und wirklich einzigartig. Der Film wurde bereits vor über 50 Jahren in New York gedreht und mein Bezug dazu war daher leider immer recht begrenzt. Dieses Jahr ist es anders.
Audrey Hepburn als Holly Golightly in Breakfast at Tiffany's
Gerade jetzt zur Weihnachtszeit schaue ich mir den Film wieder sehr gerne an. Diesmal mit einem anderen Gefühl. Ich erkenne die Plätze wieder. Die Szene im Central Park, der NY Public Library und natürlich Tiffany & Co auf der 5th Avenue. Die Orte wirken plötzlich nicht mehr fremd und schwer zu erreichen.
Aufnahme aus New York City
New York City zur Weihnachtszeit hat etwas Magisches an sich. Die Menschenmenge kann zwar sehr nervenauftreibend sein (und die Temperaturen sinken jetzt schon so tief, dass man sich schwer vorstellen kann, wie es erst im Januar werden soll), dennoch wäre ich derzeit an keinem anderen Ort lieber. Deep Blue Something singt in einem Song "And I said what about Breakfast at Tiffany's?". Dieser Satz wurde nun zu einer Frage, die ich mich tatsächlich morgens fragen könnte. Naja, ehrlich gesagt kann ich mir jedoch gemütlichere Plätze zum Frühstücken vorstellen, als den Gehweg vor einem Schaufenster.
Schlafmaske handgemacht von Pinklooklike / gekauft bei Etsy

Black Friday

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Genau eine Woche ist es nun schon her. Der Black Friday war für mich der wohl ereignisreicheste Tag seit meinem Aufenthalt in den Staaten. Es ist als ob ein riesengroßes Prozentzeichen über dem Land schwebt. Alle Medien, alle Geschäfte und alle Leute sind für einen Tag wie ausgewechselt. Der Tag ist vergleichbar mit einem Wirbelsturm. Schon lange vorher wird davon geredet. Der Sturm wühlt alles auf und lässt ein verwüstetes, teilweise zertrümmertes Land zurück. Genau so fand ich meinen viel zu vollen Kleiderschrank und mein leer geräumtes Konto vor. Eine Woche hat es gedauert um die Schäden des Sturmes aufzuarbeiten und der Name black friday bekam plötzlich eine ganz neue Bedeutung für mich.
Ok nun mal ernsthaft. Ich blicke auf ein wunderschönes Thanksgiving Wochenende bei meiner Familie in Boston zurück. Boston ist (ausgenommen von NYC) die wohl schönste Stadt an der gesamten Osttküste und ich hatte eine unvergessliche Zeit. Nirgendwo sonst findet man so viel Ruhe und Harmonie in einer derart riesigen Stadt. An jeden der in der Nähe ist: dieser Trip ist es definitiv Wert! 
Aufnahmen aus Boston, MA


Day X

Sonntag, 2. November 2014

Halloween in den USA ist ein Erlebnis für sich. Lange vorher wird dem Tag entgegen gefiebert und die Kreativität der Leute kennt keine Grenzen, wenn es darum geht ihr Grundstück in Szene zu setzen. Schon eine Woche vor dem besonderen Tag sieht man kostümierte Kinder auf der Suche nach Süßigkeiten. Für mich war Halloween nie eine wirklich große Sache und es ist das erste Jahr, in dem ich selbst einige Vorbereitungen getroffen habe.

New York City. Man kriegt einfach nicht genug von dieser Stadt. Die Skyline, die Lichter und die Leute. Alles zusammen zaubert eine unglaubliche Wirkung und das vor allem an Halloween. Vier wunderschöne Stunden verbrachte ich an Board der "American Princess". Vom Hudson River aus hat man wirklich beeindruckende Blickwinkel auf New York's Lichterwelt. Eine solche Bootstour (sei es bei Tag oder bei Nacht / an Halloween oder jedem anderen Tag) ist meiner Meinung nach jedes Geld wert.
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