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I'm in Miami beach

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Es heißt ja man soll sich warme Gedanken machen, wenn es draußen so kalt und grau ist, dass man am liebsten im Bett bleiben würde. Ob es was bringt? Darüber lässt sich streiten. Meine Gedanken sind jedenfalls heiß, wenn ich mich an den Trip nach Florida zurück erinnere. Dabei fällt mir auf, dass ich noch gar nichts darüber berichtet habe und das möchte ich an dieser Stelle nachholen.
Miami beach ist eine sehr schrille und partyfreudige Stadt. Es ist wie das "Lloret de Mar" Amerikas. Man sieht Jungs, die vor einer Woche ihr erstes Bier getrunken haben und daher denken, sie können jetzt bei den Großen mitmischen und Mädels, die die Aufmerksamkeit genießen, da sie zum ersten mal in ihrem Leben auf High Heels laufen. Man könnte also sagen... Es ist fast wie Zuhause. Glücklicherweise ist der Rest jedoch sehr viel spannender. 
Miami beach ist laut. Die Straßen sind gefüllt von Menschen und Autos, wie man es eben von einer Großstadt gewohnt ist. Es gibt jedoch auch einige wunderschöne und ruhige Flecken. Ein Besuch ist meiner Meinung nach genau die richtige Mischung zwischen Party und Entspannung am Strand. Natürlich findet man diese Mischung an fast jedem Urlaubsort am Meer. Ich blicke jedoch fast schon nostalgisch zurück und hoffe, dass man sich spätestens zur Spring break im März wieder sieht.

Gold für mich

Dienstag, 18. November 2014


Genieße jeden Moment, überall ist es wunderschön und jeder liebt jeden. Fast hätte ich gesagt "Leider nicht". Eigentlich gibt es jedoch einige Gründe, wieso es ganz gut so ist, wie es ist. Ich würde mich selbst als optimistischen Mensch bezeichnen. Ich mag es harmonisch, ebenso wie ich das Abenteuer suche und in einer Welt in der sich alle lieben würden mir einfach die Herausforderungen fehlen. Es kann eben nicht jeden Tag die Sonne scheinen und es ist nicht immer alles von einer gut riechenden Glitzerwolke umgeben. Die Kunst ist es, auch an Regentagen oder an Tagen, an denen man sich beim Post holen im Schlafanzug ausgesperrt während ein Schneesturm ausbricht, nie die Ruhe zu verlieren. Es gibt schwierige Situationen und sie gehen vorbei. Meine letzte Woche war von Zwischenfällen geprägt, die an die "Schneesturm Situation" erinnern und trotzdem zähle ich sie zu den besten Wochen, die ich seit langem hatte.
Mein Wochenende war sehr ereignisreich. Ich habe an einer Führung durch die Yale University teilgenommen und anschließend das Football Game (Yale vs. Princeton) besucht. Yale ist wie eine kleine Stadt für sich und erinnert an Hogwarts, was die Aufteilung der Gebäude, sowie deren Fassade betrifft. Es ist mit Abstand das schönste College, das ich je gesehen habe und ich bezweifle, dass es  irgendwo noch einen schöneres Patz zum studieren gibt.
Gute Musik, gute Stimmung, gute Plätze und am Besten noch für einen guten Preis - das klingt für mich nach einem perfektem Samstagabend. Wiz Khalifa und Steve Aoki standen auf der Bühne und ich davor - nur wenige Meter entfernt. Es war unbeschreiblich und jegliche Vorfreude hat sich bestätigt.

Tell me what you know about dreaming

Dienstag, 11. November 2014

Es ist einfach, sich das Leben einfach zu machen. Ich erinnere mich an eine Zeit zurück, in der habe ich mich gerne in meiner Höhle verkrochen. Sicherheit oder Freiheit? Ich hätte Sicherheit gewählt. Es war warm und schön; sicher und unglaublich gemütlich in der Höhle. Irgendwann bin ich einfach herausgeklettert und habe angefangen zu leben.
Freiheit ist das mit Abstand beste Gefühl auf dieser Welt. Reisen bis man alles gesehen hat. Ich möchte alles erleben, alles ausprobieren und alles kennenlernen. Jetzt oder nie. Ich lebe im Moment, gehe Risiken ein und lerne jeden Tag so viel Neues dazu. Ich erinnere mich an die Zeit in der Höhle zurück. Ich habe mich sicher gefühlt. Wohl behütet vor allem Bösen auf der Welt. Nicht viel davon ist geblieben. Mein Leben ist eine Achterbahn und ich liebe es. Ich habe angefangen meinen Traum zu leben, anstatt nur von dem Leben zu träumen.

Vergissmeinnicht

Dienstag, 19. August 2014

Das schlimmste an der Entfernung ist, dass man nicht weiß, ob man vermisst oder vergessen wird. Einer der wichtigsten Lektionen ist die, zu wissen wem man vertrauen kann und wem nicht. Es gibt einige Menschen, denen ich mein vollstes Vertrauen schenke. Selbst wenn uns viele Kilometer Entfernung trennen, weiß ich, dass dieses hart erarbeitete Vertrauen immer da sein wird. Abgesehen von diesen Menschen gibt es auch kurzfristige Wegbegleiter im Leben. Man mag sie, man vermisst sie, man vergisst sie. Nicht alles ist für die Ewigkeit gemacht. Auch wenn man es sich gerne vorstellt, dass eine Freundschaft für immer hält, so kann nicht jede Bekanntschaft ein Leben lang bestehen. Menschen kommen und gehen. Oft wird einem der Unterschied zwischen "vermissen" und "vergessen" erst mit wachsender Entfernung bewusst. Es kann schmerzhaft sein, zu merken, dass man vergessen wird. Doch tritt ein Mensch einmal aus dem Sinn, kann es sein, dass ein anderer in dein Leben zieht. Manche vergessen dich schon, während du mit ihnen redest und andere begleiten dich in ihren Gedanken, wo auch immer du bist. Diese Menschen sind für mich das Kostbarste auf der Welt.
Road Trip - 4 Bundesstaaten in 4 Tagen
New York - Connecticut - Rhode Island - Massachusetts 

Life is better in summer.

Mittwoch, 30. Juli 2014

That's just how it is. Enjoy! 

Lebenserfüllung - Eigene Wege

Montag, 30. Juni 2014

"Do not go where the path may lead, go instead where there is no path and leave a trail."
Dieses Zitat von dem amerikanischen Philosoph Ralph Waldo Emerson hat mich sehr oft motiviert und gehört zu meinen absoluten Lieblingszitaten.
Übersetzt: „Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.”


Menschen haben immer einen gewissen Anspruch an uns und wir versuchen (oft auch unterbewusst) diesem gerecht zu werden. Dadurch kann es schnell passieren, dass wir unsere eigenen Wünsche und Ziele hinten anstellen bzw. gar ganz aus den Augen verlieren. Doch sind diese nicht eigentlich das Einzige worauf es im Leben ankommt? 
Wirkliches Glück können wir nur in der Tätigkeit finden, die uns Spaß macht und die uns ausfüllt. Beweggründe wie Erfolg, Geld und die Angst andere zu enttäuschen befriedigen uns immer nur kurzfristig und hindern uns daran herauszufinden was wir wirklich wollen. Die Beantwortung folgender Fragen kann uns helfen herauszufinden wo unser Weg im Leben hinführen sollte: Wo liegen meine Stärken? Was oder wer inspiriert mich? Wann und wo bin ich am glücklichsten? Was würde ich als meine Leidenschaft bezeichnen?

Manchen Menschen fällt es schwer zwischen den eigenen Träumen und den Plänen, die uns Eltern, Lehrer und Freunde schon von klein auf vorlegen, zu unterscheiden. Die individuellen Fähigkeiten und Leidenschaften sollten bei der Wahl der Tätigkeit (sei es die Berufswahl, das Schließen von neuen Freundschaften oder die Entscheidung, wohin der Urlaub gehen soll) immer im Vordergrund stehen. Wenn man diesen nämlich keine Beachtung schenkt, wird es auf jeden Fall irgendwann den Punkt geben, an dem man es bereut seinen Passionen nicht gefolgt zu sein. 


Mir gibt das Zitat von R. W. Emerson Hoffnung und Mut. Seinen eigenen Weg zu gehen, kann anfangs schwer sein, doch wenn man sich einmal überwunden hat, merkt man schnell, dass man so vieles zurück bekommt. Es geht darum original und einzigartig zu sein und zwar in jeder Hinsicht. Man kann ein altes Problem nehmen, dazu eine neue, bessere Lösung finden und somit zeigen, dass es immer auch andere Wege gibt, die noch niemand zuvor gegangen ist. 

Bringt der Welt etwas wundervolles Neues und Frisches! 
Geht dahin wo kein Weg ist und hinterlasst eine Spur.

Denn aus Träumen werden Wege und aus Wegen werden Spuren.






Bungee Jumping

Samstag, 28. Juni 2014

FREE FALLING.

1 Mädchen
50 Meter
90 Sekunden
110 km/h



Abfahrt- In nicht mal einer Minute ist die Gondel oben angekommen. Jetzt erst wirkt es realistisch. Gedanken aus! Spannung!
Absprung- "Wie ein Brett" muss man sich nach vorne fallen lassen. Es folgen drei Sekunden freier Fall.
Wasser-  Sobald man bemerkt, dass es nass wird ist man auch schon wieder draußen und schießt nach oben.
Luft- Tausend Eindrücke. Die Aussicht auf die Landschaft ist unvergleichlich.

Was man fühlt? Das Gefühl bleibt unbeschreiblich. Millionen Glückshormone werden in dem Moment freigesetzt. Ich bin froh die Erfahrung gemacht zu haben und freue mich für jeden, der auch die Chance dazu bekommt. Man fühlt sich federleicht und glücklich. Es ist das Gefühl von Freiheit.
Mein Fazit: Es lohnt sich!

Hier findet ihr mein Video


Für alle, die nun auch Interesse haben sollten: Mein Sprung hat bei Jochen Schweizer um die 120€  (inklusive Go-Pro-Video) gekostet und ich bin in der Nähe von Frankfurt (Großgrotzenburg) gesprungen. Man kann mittlerweile aber in fast jeder deutschen Großstadt springen.


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