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DIY < Teamwork

Dienstag, 29. Juli 2014

Do it yourself or let somebody else do it. Wer stets nach diesem Motto lebt wird wahrscheinlich schnell auf die Nase fallen. Es gibt allerdings auch Momente, in denen sollte man sich ruhig helfen lassen. 
Das Internet ist überfüllt von Do it yourself-Aufrufen und 'DIY' liest man fast auf jedem Blog. Es gibt wirklich einige handwerklich begabte Menschen, die für ihr Leben gerne basteln und erstaunliche Dinge zustande bringen. Ich gehöre leider nicht dazu. Noch gar nicht lang ist es her, da habe ich von allem was mir gefiel einen Screenshot gemacht, es abfotografiert oder als Lesezeichen gespeichert. 'Irgendwann mach ich das mal nach' - so hatte ich mir das vorgenommen, doch wie ihr euch vielleicht denken könnt ist es nie dazu gekommen. Eine schöne Idee. Ja. Aber nicht meine. Ob es an Faulheit lag oder an mangelnder Geduld... Nachbasteln ist nichts für mich und war es auch noch nie. Schon im Kindergarten habe ich lieber ein eigenes Osterbild gemalt, als einen Osterhasen mit der Schablone zu basteln.

Do it yourself.

Vor einiger Zeit habe ich mich ans Nähen gewagt. Ich habe eine Nähmaschine gekauft und Bücher dazu gelesen. Die Vorstellung, dass ich meine Klamotten irgendwann selbst nähen kann, hat mir so gut gefallen, dass ich viel in die Sache investiert habe. 8 Stunden, 1 Nähkurs und ca. 60€ (für Stoff und Zubehör) hat es gekostet um diesen Rock herzustellen. Ich war zwar einerseits glücklich, habe mich aber andererseits gefragt, ob es diesen Aufwand auch wert war.

Or let somebody else do it.

Nach meiner ersten Annäherung mit dem Nähen habe ich entschieden, dass das nichts für mich ist. Ich habe ehrlich Respekt vor Menschen, die sich ihre Klamotten selbst nähen und in akribischster Feinarbeit kerzengerade Nähte stechen können. Ich bin mit meiner nächsten Idee diesmal lieber direkt zu einer Schneiderin gegangen. Diese hat auf meine Anweisung hin ein Kleid umgenäht. Und zwar genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Nähte wurden aufgetrennt und Stoffteile, sowie Stoffbänder (die man zu einer Schleife binden kann) eingesetzt. Mit dem Ergebnis bin ich super zufrieden und ich kann sagen, dass es sich hier wirklich gelohnt hat. Meine Schneiderin hat sich gefreut mir zu helfen und ein bisschen Geld zu verdienen und ich hatte ein neues und vor allem einzigartiges Kleid, für das ich deutlich mehr bezahlt hätte, wenn ich es selbst versucht hätte zu nähen. Jeder Mensch hat andere Talente und manchmal sollte man nicht davor zurückschrecken sich helfen zu lassen :-) Es kann sich wirklich lohnen!


Pom Pom shorts

Samstag, 12. Juli 2014

Der neueste Trend oder kein Happy End? Langsam aber sicher bahnt sich der "Pom Pom" Trend seinen Weg nach Europa. Die zur Zeit wohl gängigste Bezeichnung, unter der man die Hose im Internet findet, ist Pom Pom Ball Fringe Shorts. Ja, ich muss zugeben, auch ich musste das Wort "Fringe" zunächst im Übersetzer eingeben. Frei übersetzt würde der Trend auf deutsch wohl Puschelball-Saum Hose heißen. Zu kompliziert? Das fand ich auch. Bommelhose trifft es meiner Meinung nach auch.
Tasche: Louis Vuitton, Hose: Lookbookstore, Oberteil: Lookbookstore (DIY abgetrennte Ärmel), Geldbeutel: Michael Kors, Kette: Bijou Brigitte
Ca. 3 Monate zuvor habe ich mir die Hose (s.o.) bei Lookbookstore bestellt. Eigentlich eher aufgrund des wunderschönen Musters, als wegen etwas anderem. Jeder, der des öfteren online shoppt - insbesondere auf amerikanischen Websites - dem müssten die Ballverschönerten Shorts (auch ein Name unter dem sie verbreitet sind) schon mal ins Auge gefallen sein. Wie ich oben bereits erwähnt habe, wird der Trend in Kürze unser schönes Deutschland erreichen und (da bin ich mir sicher) ab sofort immer öfter zu sehen sein. Wer also nicht mehr warten will oder nur ungern im Ausland bestellt - auch asos hat die Hose schon im Sortiment. (zum Shop)

Persönliche Erfahrung:  
Der Schnitt ist top und schmeichelt der Figur. Was die "Pom Pom's" allerdings betrifft, habe ich weniger gute Erfahrungen gemacht. Sie verknoten sich mit jedem Schritt und  es ist fast unmöglich sie wieder auseinander zu bekommen. Ein paar Bommel habe ich bei  meinem (zugegeben - nicht ganz so geduldigem) Versuch sie zu entknoten schon herausgerissen. Frauen, deren Beine sich weder beim Laufen noch beim Rennen berühren, haben dieses Problem jedoch wahrscheinlich nicht. 
Meine Bewertung: ★★✮☆☆
(2,5 von 5 Sternen) Ich denke nicht, dass ich bei dem Sommertrend dieses Jahr noch mal mitziehen werde. Eine bommelfreie Alternative mit dem gleichen Schnitt kommt für mich jedoch auf jeden Fall in Frage.
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